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Der Unternehmer Michel Louis Ormond, ein Schweitzer Zigarren-Produzent und Liebhaber der Geschichte und der Kunst, wurde der Besitzer der Villa Rambaldi, die im |östlichen Teil von Sanremo liegt. Er kaufte die Villa für seine Frau, die Dichterin Maria Margerite Rènet, um das gute Klima der Riviera zu genießen. Am 25. Februar 1887 gab es ein schweres Erdbeben, bei dem die Villa schwer beschädigt wurde  und die Familie entschied, ein neues Gebäude zu errichten: nach zwei Jahren Arbeit war die heutige Villa Ormond entstanden.

Sie wurde vom Schweitzer Architekten Emile Réverdin, der bereits mehrere Villen für die schweizerische Gesellschaft und das “Grand Théâtre de Genève“ gebaut hat, errichtet.

LaDie Villa ist in klassischem Stil mit Elementen aus der toskanischen Renaissance erbaut. Sie erstreckt sich in der Länge und hat nur eine einzige erhöhte Etage, die auf einen weitläufigen Platz ausrichtet ist von dem die Alleen und die Treppen in den in englischen Stil angelegten Garten führen. Dieser wurde anstelle der ligurischen Terrassen und Olivenhaine angelegt, um die Befahrbarkeit und die Aussicht auf das Meer zu begünstigen.

Das Gebäude ist von einer hohen Terrasse mit zwei Loggen auf der Seite und einer Vorhalle vor dem Eingang umgeben; im Inneren kann man heute noch hohe polychromatische und breite Kassettendecken und einen Kamin, der aus dem Schloss der Doria aus Dolceacqua stammt, bewundern. Das elegante Gebäude wurde mit Steinen, die aus einem Steinbruch in der Nähe von Toulon kommen, gebaut und die Glasfenster kommen aus einer Manufaktur in Saint-Gobain; um die Dekorationen zu realisieren, wurden zwei Maler aus Genf engagiert, und die Stoffe für die Wandverkleidungen wurden  in Genua und

Lyon hergestellt. Die Villa hatte ehrwürdige Gäste wie die Prinzen von Preußen, die Kaiserin Elisabeth von Österreich und der Herzog d’Aoste. Nach dem Tod der Besitzer wurde die Villa von den Erben zum Verkauft angeboten und im Jahr 1930 von der Kommunalverwaltung von Sanremo für 300.000 Lire

gekauft. Dank des Ortsvorstehers Pietro Agosti, war der Park für die  Öffentlichkeit geöffnet und der Brunnen, der von Agosti entworfen wurde, sowie der Pavillon wurde für Ausstellungrn gebaut. Die Villa ist ein Ort der Begegnungen, der Ruhe und der Zeremonien und heute ist sie ein Kulturerbe für alle. Sie zeigt die Harmonie und den ästhetischen Geschmack der Botaniker, Agronomen und Landschaftsplaner, die hier Palmen, Bäume und Sträucher aller Kontinente in einer Farb- und Formharmonie pflanzten.

Der Park, der von der Aurelia Straße und von der Eisenbahn durchquert wird, sah einen Palmenwald, einen Bereich mit Zedern, einen alten Olivenhain und einen zentralen Raum, der von italienischen Gärten inspiriert war, vor. Auch  heute noch kann man wichtige Pflanzen bewundern, wie zwei Gruppen von Phoenix Palmen, die sich im „Palmetum“ befinden und einige jacaranda mimosifolia und die großen Ficus macrophylla.

In der Villa Ormond kann man den japanischen Garten bewundern, der im Jahr 2011 von Kazuo Makioka realisiert wurde. Der Garten ist von der Zen-Philosophie inspiriert, der aufgrund der Partnerschaft zwischen Sanremo und der japanischen Stadt Atami entstand.

Im Garten gibt es unterhalb der Strasse zwei Statuen: die erste wurde im Andenken an den Mexikaner Ignacio Altamirano entworfen. Er war ein Dichter, ein Historiker und ein Politiker, der im Jahr 1983 in Sanremo starb. Die zweite Statue wurde in Andenken an Nikola I., Montenegros König, Vater der Kaiserin Elena von Italien, gebaut. Er wurde in der Gruft der russischen Kirche im Jahr 1921 beerdigt.

Heute ist die Villa der Sitz vieler Ausstellungen und ein anderer Flügel des Gebäudes beherbergt das Nationalinstitut für Völkerrecht, eine nichtstaatliche Organisation, die im Jahr 1970 gegründet und von der ONU anerkannt wurde. Sie fördert die Schutzmaßnahmen der Menschenrechte, vor allem die Problemen der bewaffneten Konflikte und der Flüchtlinge.


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